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Gelenkforum Willkommen im Forum zum künstlichen Gelenk!
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nena2206
Anmeldedatum: 09.02.2009 Beiträge: 3
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Verfasst am: 09.02.2009, 21:16 Titel: Schulterprothese mit 22? |
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hallo ihr lieben,
ich hatte im im august 2005 einen unfall mit meinem damaligen pflegepferd bei dem ich mir die schulter kompliziert gebrochen habe.
es ist eine lange geschichte, deswegen erzähl ich euch die sache kurz mal in stichpunkten
- nach dem unfall ins KH, dorf saß ich nach 2 maligem ohnmächtig werden geschlagene 3 stunden ohne jegliche behandlung
- danach verlegung ins nächst größere KH, dort not op
- in der op wurde mein zertrümmertet oberarmknochen zusammengeupzzelt, und verdreht fixiert mit einer platte und 9 schrauben
- dann war ich 2 jahre krank mache nun eine umschulung zur bürokauffrau, 1. lehre abgeschlossen kann dort aber nicht mehr arbeiten, da ich nichts tragen darf und eine erhebliche bewegungseinschränkung habe
- etliche röntgen, ct, mrt, gang von arzt zu arzt, durch ganz deutschland, von der uniklinik in heidelberg, zum gelenkzentrum wiesbaden, marienhospital stuttgart, die eine extra abteilung für sowas haben
- aussage von allen ärzten, den knochen so lassen bis es probleme gibt.
- zwischenzeitlich kam eine schraube heraus, in einer op in der eigentlich ein bruch des knochens geplant war und eine richtigstellung mit neuer fixierúng so das der knochen wieder richtig gestellt war, während der op haben es sich die ärzte dann aber wohl doch anderst überlegt
- nun wurden die 2 KH in denen ich nach dem unfall war verklagt, leider ohne erfolg. das 1. wegen unterlassener hilfeleistung und das 2. wegen fehlbehandlung. beim gutachten zu diesem prozess meinte der arzt, er sähe kein problem den knochen zu brechen und wieder richtig zu fixieren.
- also wieder zum ct, mrt, und wieder hin zum arzt
- nach diesen bildern meinte er er macht hier nix, da mein knochen aussehen würde wie ein schweizer käse, voller zysten (also wasserblasen), und teile des knochens sind schon resorbiert.
er meint das man da nichts machen sollte bis es schmerzen gibt und dann ein künstliches gelenk einsetzen.
- problem, ich bin 22 jahre alt, ein künstliches gelenk hält ca. 10 jahre, schultergelenke sind noch nicht so erforscht wie knie- und hüftgelenke.
jedes mal wenn ein neues gelenk rein muss, muss ein stück vom knochen mit weg, irgendwann ist man am ellenbogen, dann ist nichts mehr da.
- nächstes problem: durch die fehlstellung des knochens wird die pfanne ja auch beschädigt, welche dann wahrscheinlich auch irgendwann schäden hat und erneuert werden muss.
- noch ein problem: ich habe panische angst vor krankenhäusern, ich könnte mich damit anfreunden die op durchzuziehen, aber sobald es mir gut geht und ich aufstehen kann heim darf, sonst halt ich das nicht aus.
man muss dort aber nach der op 1 woche auf der intensivstation bleiben, und dann nochmal 3 wochen auf die normale station.
tägliche krankengymnastig, wäre kein thema kann ich ja auch daheim machen, wenn ich täglich dort hin geh bei mir im ort.
und dann geht ein halbes jahr gar nix mit selbstständig bewegen, dazu gehört autofahren, haushalt machen, arbeiten usw.
ich fühle mich momentan wie ein kaputtes ersatzteillager.
und ich weiß wirklich nicht was ich noch machen soll.
ich werde um das gelenk früher oder später nicht herum kommen, aber ich habe angst dass ich den arm dann gar nicht mehr bewegen kann oder noch weniger als jetzt.
ich habe momentan keine schmerzen aber wenn man einem sagt dass deine knochen schon teilweise verwest sind, da kann es jeden tag passieren dass da was kommt.
- ich bin am überlegen ob ich mir das gelenk nicht gleich einsetzen lassen soll, weil ich angst habe dass die fehlstellung die pfanne kaputt macht und ich nachher noch mehr schäden habe, zumal mir diese sache mit der ungewissheit wahnsinnig an die psyche geht
hat jemand erfahrungen mit künstlichen schultergelenken?
die infos die ich habe stammen alle von verschiedenen ärzten.
liebe grüße |
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Birgit
Anmeldedatum: 06.07.2005 Beiträge: 85
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Verfasst am: 26.02.2009, 07:04 Titel: |
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Hallo Nena,
mit Schultergelenken kenne ich mich leider nicht aus, außer vllt. dass es sie noch nicht sooo lange gibt!
Aus diesem und noch anderen Gründen rate ich Dir aber ab, eine Schulterprothese derzeit einsetzen zu lassen. Du hast nun selbst die Erfahrungen machen müssen, dass in Krankenhäusern nicht immer alles so läuft, wie man es sich vorstellt! Und wenn nun die OP in die Hose geht, dann hast Du wirklich vollends die A*** -Karte!
Du schreibst, dass Du keine größeren Schmerzen hast... klar die Einschränkungen, aber keiner wird Dir garantieren können, dass sie hinterher weg sind!
Und Dein Einwand wegen den fortschreitenden Schäden an der Pfanne: die wird doch bei einer Prothese eh mit ersetzt?!
Und nutze aber die Zeit Dich bestmöglich über die derzeitigen, auf dem Markt befindlichen Schulterprothesen zu informieren! (Material, Haltbarkeit, Typen, OP-Techniken ect.) Dann solltest Du für den Fall der Fälle ausreichendes Wissen für die Fragen an den Operateur haben!
VG Birgit |
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